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Warum fasten wirWarum fasten wir?
Fastenwandern mit Elke - fahren Sie mit an die Ostsee - Insel Usedom: Heringsdorf - Insel Rügen: Breege - in den Spreewald - in die Sächsische Schweiz - oder den Harz
  Die Vorstellung über längere Zeit nichts zu essen, ständiges Magenknurren, vielleicht Kopfschmerzen und das soll auch noch gesund sein? Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen vom Fasten. Die Meisten machen jedoch den Fehler, Fasten mit Hungern zu verwechseln.  
  Es gibt viele Fakten die für das Fasten sprechen. Wir essen zuviel und noch dazu das Falsche. Die Nahrung und die Luft sind von zahllosen Umweltschadstoffenstoffen belastet. Viele trinken zuviel Alkohol. Uns fehlt die ausreichende Bewegung. Wir haben Streß, privat und beruflich.  
  Fasten als ganzheitliche Methode bedeutet umfassende Gesundheitsvorsorge: Herz, Kreislauf, Bewegungsapparat werden entlastet, Ablagerungen in Gefäßen abgebaut, der Stoffwechsel aktiviert, Schlacken und eingelagerte Giftstoffe ausgeschieden, überflüssiges Gewicht auf gesunde Art und Weise abgebaut.  
  Die Selbstheilungskräfte des Organismus, durch die jede Heilung bewerkstelligt wird, sind während des Fastens deutlich erhöht. Somit kann das Fasten als Therapie eingesetzt werden. Zum Beispiel zum Senken des Bluthochdrucks, bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, zum Senken der Blutfette, bei Erkrankungen der Haut, zur Verbesserung des Säure-Basenhaushalts, bei Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane, bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne, zur Regeneration unseres Entgiftungsorgans, der Leber usw. Fasten bedeutet auch Abstand zu gewinnen, zur Ruhe zu kommen und sich auf wahre Bedürfnisse zu besinnen.  
  Fasten für Gesunde ist ein Angebot, das sich an gesunde Menschen richtet, d.h. an Menschen, die in guter körperlicher und psychischer Verfassung sind und ohne kontrollbedürftige Medikamente auskommen können.

Bewusstes Fasten ist ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele.

 
  Welche gesundheitliche Bedeutung hat dabei das Wandern?  
  Eine kürzliche Studie von Sportmedizinern aus Oslo hat ergeben: Wenn man beim Wandern die Arme so richtig mitschwingen lässt, so ist das nicht nur gesund für die Wirbelsäule, auch die Atmung wird verbessert. Des weiteren verbraucht man dabei um fast 50 Prozent mehr Kalorien. Nacken und Schultern werden entspannt. Wir benutzen gern Wanderstöcke. Der ganze Körper wird beim Wandern trainiert, die Beine allerdings am meisten. Die Muskulatur der Beine wird sanft und gleichmäßig durchblutet sowie elastisch gehalten. Kräftige Schritte spürt man bis ins Gesäß. Das ist ein Beweis, dass beim Wandern die Becken-, Gesäß und die Bauchmuskulatur angeregt werden. Wobei auch die Verdauung gefördert wird. Es gibt kaum die Gefahr einer Muskelzerrung oder eines Muskelrisses. Bänder, Gelenke und Sehen werden beim Wandern geschont. Es kann also keine Verletzungen wie z. B. beim Joggen geben. Da der Fuß ständig Bodenkontakt hat, werden die Fußsohlen massiert und über die Reflexzonen werden Muskeln, Wirbelsäule und alle inneren Organe positiv beeinflusst.

Wandern:
  • stärkt den Kreislauf,
  • die Herzleistungsfähigkeit wird trainiert,
  • Schlacken und Säuren werden zügig abtransportiert,
  • Die verbesserte Durchblutung sichert auch die Nähstoffversorgung bis hin zu den Gelenkknorpeln. Das beugt Gelenkverschleiß und rheumatischen Erkrankungen vor.
  • Bewegung fördert die Verdauung,
  • das Atemzugvolumen erhöht sich; somit werden die Kohlesäureentgiftung und die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff verstärkt,
  • baut Stress ab
  • der Muskelstoffwechsel verbessert sich,
  • fördert die allgemeine Konstitution,
  • und fördert den Schlaf.
 
  Die Geschichte des Fasten  
 

Fasten war zu allen Zeiten im Laufe der Geschichte ein
wichtiges Instrument, um den Körper von Giften zu befreien, zu reinigen.

Das üppige Leben bedroht die Gesundheit des Körpers, die Klarheit des Denkens und die Harmonie der Seele. So war es immer schon. Das ist auch die Erklärung dafür, dass in allen großen Religionen das Fasten als Weg zur inneren Ordnung empfohlen wird: bei Jesus Christus, bei Moses, bei Buddha und Mohammed. Die Geschichte berichtet, dass diese Persönlichkeiten selbst beim Fasten zu ihren Erkenntnissen und Lebensordnungen gefunden haben. Im Exodus 34,28 heißt es bei der Erzählung, wie Moses in der Steinwüste des Berges Sinai die 10 Gebote verfasste: "Moses blieb dort beim Herrn 40 Tage und 40 Nächte. Er aß kein Brot und trank kein Wasser. Er schrieb die Worte des Bundes, die Zehn Worte auf Tafeln..." Bei Matthäus 4,1 liest man über Jesus und seine Vorbereitung für die Verkündung des Evangeliums: "Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran..." Der Prophet Mohammed sagt im Koran 2,180: "Wer aus freien Stücken Gutes tut, dem soll Gutes werden. Dass ihr fastet, ist für euch selbst bekömmlich, wenn ihr es begreift. !" Später hört man aus vielen Zitaten bereits die medizinische Bedeutung des Fastens heraus. Etwa, wenn der Kirchenvater Athanasius, einer der Begründer des christlichen Mönchstums, der von 295 bis 373 nach Christi Geburt lebte, feststellte: "Das Fasten heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte Gedanken, gibt dem Geist größere Klarheit, macht das Herz rein ..." Die Taufkandidaten am Beginn der Christenzeit fasteten, bevor sie in die Kirche aufgenommen wurden. Die jungen Indianer mussten fasten, bevor sie als Männer in den Stamm aufgenommen wurden. So war es auch bei den Buddhisten, ehe sie ins Kloster eintraten. Vermutlich hat in Wirklichkeit keine der historischen Persönlichkeiten wie Moses und Jesus 40 Tage keine Flüssigkeit zu sich genommen. Hier haben sich in der Überlieferung zweifelsohne Übertreibungen eingeschlichen. Doch eines kann man klar erkennen: Das Fasten hatte immer schon große Bedeutung für Körper, Geist und Seele. Im Laufe der Zeit fand das Fasten Eingang in die Medizin und wurde als Heilmethode gegen viele Erkrankungen eingesetzt. Paracelsus bediente sich dieser Mittel sehr oft. Aber mit dem Zunehmen der Pharmakologie und ihren Medikamenten und mit dem Nachlassen der Religionstreue der Menschen verlor das Fasten an Bedeutung. Es ist dann von der Medizin im 20. Jahrhundert wieder entdeckt und gefördert worden. Und der große deutsche Arzt Dr. Hermann Geesing, der Vater der Immuntherapie, hat das Heilfasten eine "Operation ohne Messer" genannt.

 
 
 
   
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