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Grundregeln des Fastens
 
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5 Grundregeln des Fastens
     
 
Regel 1: Nichts essen. Für ein, zwei oder mehrere Wochen. Nur trinken: Tee, Gemüsebrühe, Obst- oder Gemüsesäfte - und Wasser, mehr, als der Durst verlangt.  
Regel 2: Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist. Alles das, was zur lieben Gewohnheit geworden ist, aber dem Körper während der Fastenzeit schadet: Nikotin und Alkohol in jeder Form; Süßigkeiten und Kaffee; Medikamente, soweit entbehrlich - auf jeden Fall aber Entwässerungstabletten, Appetitzügler und Abführmittel weglassen.  
Regel 3: Sich vom Alltag lösen. Heraus aus beruflichen und familären Bindungen; weg von Terminkalender und Telefon. Verzicht auf Illustrierte, Radio und Fernsehen. Statt Reizüberflutung von außen - Begegnung mit sich selbst; statt sich der Steuerung von außen zu unterwerfen - sich der Innensteuerung überlassen  
Regel 4: Sich natürlich verhalten. Das tun, was dem Körper guttut, wonach der Körper verlangt. Der Erschöpfte soll sich ausschlafen, der Bewegungsfreudige soll wandern, Sport treiben, schwimmen. Das tun, was Spaß macht.  
Regel 5: Alle Ausscheidungen fördern. Den Darm regelmäßig entleeren, die Nieren durchspülen, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimhäute pflegen.  
Fasten ist gut für Gesunde und Kranke zwischen 20 und 80 Jahre. Doch gibt es einige wenige Krankheiten, bei denen Fasten nicht angezeigt ist. Kranke sollten deshalb unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht Fasten. Gesunde Erstfaster am besten in einer Gruppe. Fastenserfahrende können allein zu Hause bis zu drei Wochen fasten. Doch sollten sie dabei Stresssituationen meiden und sich viel Bewegung an frischer Luft gönnen.  
Verschiedene Fastenformen  
Fasten ist nicht gleich fasten. Es gibt verschiedene Formen des Fastens, und nicht jede Fastensmethode ist für jeden gleichermaßen geeignet.


Ein Fastenstag pro Woche
  • Der Fastenstag hat freilich nicht die tiefgreifende ganzheitliche Wirkung wie eine längere Fastenkur. Er dient vielmehr der allgemeinen Gesundheitsvorsorge.
  • Risikofaktoren, wie ein zu hoher Gehalt an Blutfetten (Z.B. Cholesterin, Triglyzeride), werden rechtzeitig abgebaut.
  • Herz und andere Organe, Kreislauf und Stoffwechsel werden vorbeugend entlastet.
  • Besonders positiv wirkt er sich für Menschen mit zu hohem Blutdruck aus.
  • Auch bei leichtem Übergewicht oder um das Gewicht zu halten, hat sich ein regelmäßiger Fastenstag bewährt.

Ein Fastenswochenende im Monat

Für das Fastenswochenende einmal im Monat gilt dasselbe Programm wie für den Fastenstag, nur an zwei Tagen hintereinander eben. Auch hier ist die Regelmäßigkeit wichtiger als die Häufigkeit. Das Wochenende ist günstig, weil man normalerweise wenig beansprucht ist und sich voll und ganz dem Fasten widmen kann. Man hat Zeit für viel Bewegung an frischer Luft und kann auch seinem Schlafbedürfnis nachgeben.

Das 10-Tage Programm

Die zehntägige Kurzfastenkur umfasst einen Entlastungstag mit leichter Kost, bei dem der Körper auf die Fastenszeit eingestimmt wird, sowie fünf volle Fastentage. Solange solltet ihr mindestens fasten, um einen Geschmack von der segenreichen Wirkung des Fastens zu bekommen. Diese Zeitspanne können gesunde Menschen auch problemlos ohne ärztliche Aufsicht fasten. Zum Programm gehören anschließend ein Tag Fastensbrechen sowie ca. drei Aufbautage, in denen die Verdauung angekurbelt und er Organismus langsam wieder auf vollwertige Ernährung umgestellt wird. Diese Kur kann ein- oder zweimal im Jahr gemacht werden.

Die Langzeitkur

Eine Langzeitkur sollte mindestens zwei bis vier Wochen in Anspruch nehmen. So eine große Fastenkur sollte nur auf ärztlichen Rat hin und mit ärztlicher Begleitung, am besten in einer Fastenklinik, erfolgen. Hier haben sie die bestmögliche fachliche Betreuung und auch die Gesellschaft Gleichgesinnter, die das Fasten wesentlich erleichtert.

Eine Empfehlung ist hier die Malteser Klinik von Weckbecker : Seit fast 50 Jahren behandelt die Klinik von Weckbecker mit den klassischen Naturheilverfahren wie Pflanzenheilkunde (Phytotherapie), Ernährungstherapie (wahlweise Heilfasten), Hydrotherapie nach Kneipp, Physiotherapie, Bewegungstherapie, Ordnungstherapie, Akupunktur und klassischer Homöopathie.


 

 
 
Sie finden mich noch unter www.wandern-fasten.de