Fasten
ist nicht gleich fasten. Es gibt verschiedene Formen des Fastens, und nicht
jede Fastensmethode ist für jeden gleichermaßen geeignet.
Ein Fastenstag pro Woche
- Der Fastenstag hat freilich nicht die tiefgreifende
ganzheitliche Wirkung wie eine längere Fastenkur. Er dient vielmehr der allgemeinen
Gesundheitsvorsorge.
- Risikofaktoren, wie ein zu hoher Gehalt an Blutfetten
(Z.B. Cholesterin, Triglyzeride), werden rechtzeitig abgebaut.
- Herz und
andere Organe, Kreislauf und Stoffwechsel werden vorbeugend entlastet.
- Besonders positiv wirkt er sich für Menschen mit zu hohem Blutdruck aus.
- Auch bei leichtem Übergewicht oder um das Gewicht zu halten, hat sich ein regelmäßiger
Fastenstag bewährt.
Ein Fastenswochenende im Monat
Für das Fastenswochenende einmal im Monat gilt dasselbe Programm wie für den Fastenstag, nur an zwei Tagen hintereinander
eben. Auch hier ist die Regelmäßigkeit wichtiger als die
Häufigkeit. Das Wochenende ist günstig, weil man normalerweise wenig beansprucht
ist und sich voll und ganz dem Fasten widmen kann. Man hat Zeit für viel Bewegung
an frischer Luft und kann auch seinem Schlafbedürfnis nachgeben.
Das 10-Tage Programm
Die zehntägige Kurzfastenkur umfasst einen Entlastungstag mit leichter Kost,
bei dem der Körper auf die Fastenszeit eingestimmt wird, sowie fünf volle Fastentage. Solange solltet ihr mindestens fasten, um einen
Geschmack von der segenreichen Wirkung des Fastens zu bekommen. Diese Zeitspanne
können gesunde Menschen auch problemlos ohne ärztliche Aufsicht fasten. Zum Programm
gehören anschließend ein Tag Fastensbrechen sowie
ca. drei Aufbautage, in denen die Verdauung angekurbelt
und er Organismus langsam wieder auf vollwertige Ernährung umgestellt wird. Diese
Kur kann ein- oder zweimal im Jahr gemacht werden.
Die Langzeitkur
Eine Langzeitkur sollte mindestens zwei
bis vier Wochen in Anspruch nehmen. So eine große Fastenkur sollte nur
auf ärztlichen Rat hin und mit ärztlicher Begleitung,
am besten in einer Fastenklinik, erfolgen. Hier haben sie die bestmögliche fachliche
Betreuung und auch die Gesellschaft Gleichgesinnter, die das Fasten wesentlich
erleichtert.
Eine Empfehlung ist hier die Malteser Klinik von Weckbecker : Seit fast 50 Jahren behandelt die Klinik von Weckbecker mit den klassischen Naturheilverfahren wie Pflanzenheilkunde (Phytotherapie), Ernährungstherapie (wahlweise Heilfasten), Hydrotherapie nach Kneipp, Physiotherapie, Bewegungstherapie, Ordnungstherapie, Akupunktur und klassischer Homöopathie.
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