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Die Gemeinde Heringsdorf liegt im Osten der Insel Usedom an der Grenze zum polnischen Inselteil. Zwischen der Ostsee im Norden und dem Gothensee und Wolgastsee im
Süden.
„Nizza des Ostens“ wurde Heringsdorf
einst genannt, denn bis zum zweiten Weltkrieg war es das
Modebad der deutschen Aristokratie und Finanzwelt. Typisch
für Heringsdorf sind prunkvolle Hotelvillen in weiträumigen
Parkanlagen. Fast alle wurden in den letzten Jahren restauriert
und modernisiert und bieten jetzt den entsprechenden Komfort.
Unsere
Unterkunft, die Villa
Dorothea ist eben eine solche
mit viel Liebe zum Detail rekonstruierte typische Villa der
Bäderarchitektur, die diese Orte kennzeichnen. Sie liegt
mitten in Heringsdorf und ist nur 2 Gehminuten vom Strand
entfernt. Die Ostseetherme, ebenfalls zwischen Heringsdorf
und Ahlbeck gelegen, ergänzt die Möglichkeiten der Entspannung
und Wellness im Zusammenhang mit dem Fastenwandern und macht
somit diese Tour zu einem interessanten Angebot.
Foto: www.hans-zimpel.de
In dem von großzügigen Grünzonen aufgelockerten
weitläufigen Villenort zwischen Bansin und Ahlbeck
trafen sich zu Kaisers Zeiten (1871-1918) der Adel und das
wohlhabende Bürgertum ebenso wie Künstler und Intellektuelle,
etwa Lyonel Feininger, Maxim Gorki oder die Brüder Heinrich
und Thomas Mann. In den schicken Gründerzeitvillen
entlang der Promenade hat nach der Rundumerneuerung wieder
die alte Noblesse Einzug gehalten.
Nach dem zweiten Weltkrieg umgaben die Sowjets große Teile von Heringsdorf mit einem hohen Zaun und nutzten die Pensionen und Hotels als Sanatorien. Zurück ließen sie das im Stiel der Stalinzeit errichtete denkmalgeschützte
Kulturhaus.
Auch als Kurbad besitzt Heringsdorf (3600 Einwohner) einen
guten Ruf, eine vierprozentige, jodhaltige Sole bringt Bronchial-
und Asthmakranken Linderung. Der Strand ist bis zu 70 m breit
und 3 km lang.
Interessant für Naturliebhaber Landschaftsschutzgebiet
Gothensee
Der Gothensee
Der mit 6 m² größte See auf der Insel steht unter Naturschutz und darf deshalb mit privaten Booten nicht befahren werden. Am Ufer brüten Wildgänse, Schwäne,
Graureiher und Kraniche; hin und wieder sind Seeadler zu
beobachten. Der vom Aussterben bedrohte Fischotter ist in
dem Naturschutzgebiet ebenfalls zu Hause. |