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Fastenwandern
in Thüringen, am Rennsteig
   
  Thüringen wird oft als "Grünes Herz Deutschlands" bezeichnet.
Die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit den herrlichen Misch- und Nadelwäldern, sowie mit interessanten Naturschutzgebieten, läßt jedes Wanderherz höher schlagen.
 
   
     
 

Unser Hotel liegt in dem bekannten Wintersportzentrum des Thüringer Waldes, in Oberhof. Hier gibt es vielen Sehenswürdigkeiten, der Ort liegt direkt am Kamm des Thüringer Waldes, ganz in der Nähe des Rennsteiges.
Das Hotel in Oberhof "Zum Gründle" ist nur 5 Minuten vom Ortskern entfernt und in ruhiger Lage. Nach den Wanderungen bieten Sauna oder Massagen Gelegenheit sich neben dem Fasten & Wandern wunderbar zu entspannen. So ergibt sich hier die wunderbare Möglichkeit des Wellness-Fastens.

 
 
 
 

Wir unternehmen Wanderungen auf dem einzigartigen deutschen Höhenwanderweg dem "Rennsteig" und lernen auf Goethes Spuren die Gegend des mittleren Thüringer Waldes kennen.
Der Mittlere Thüringer Wald ist ein traditionsreiches Erholungsgebiet. Die landschaftliche Schönheit, die Ferne der Ballungsräume, das Reizklima und der bekannte Höhenwanderweg "Rennsteig" locken Urlauber in die Region.

Wer etwas größere Touren liebt findet ebenfalls eine große Auswahl an Zielen, wie z.B. Suhl mit seinem Jagdwaffenmuseum, den Kickelhahn und die Goethegedenkstätte bei Ilmenau oder Oberhof mit seinen Wintersportstätten und dem Rennsteiggarten. Nach großer Tour lockt im Sommer das Waldbad zwischen Vesser und Schmiedefeld und im Winter lohnt sich ein Besuch im Ottilienbad in der nahegelegenen Stadt Suhl. Vesser war schon immer eine Reise wert.

Eine der größten Natursprungschanzen Deutschland steht im unteren Vessertal. Das rund 170 qkm große Biosphärenreservat Vessertal liegt eingebettet im Naturpark Thüringer Wald. Nahezu 90 Prozent des Biosphärenreservates sind von Wäldern bedeckt. Diese umschließen kleinflächige Hochmoore und kleine Bergbäche, die von Wiesen und Weiden gesäumt sind. Der Wechsel von naturnahen Mischwäldern und nicht intensiv genutzten Wiesen, von feuchten Bachtälern und trockenen Hängen bietet Raum für eine reiche Pflanzen- und Tierwelt. In den Wäldern des Biosphärenreservates trommelt der Schwarzspecht, zieht der Sperlingskauz seine Jungen auf und verbirgt sich die scheue Waldschnepfe. Auf den freien Flächen balzen Birkhühner und "meckern" Bekassinen beim charakteristischen Singflug. Bemerkenswerte Pflanzen sind u. a. auf den Wiesen die gelb blühende Arnika und das äußerst seltene Holunderknabenkraut sowie in den Mooren der insektenfressende Sonnentau und die zierliche Rosmarinheide. Weltweit ist es in Biosphärenreservaten geregelt, wie stark der Mensch die Natur in verschiedenen Bereichen nutzen kann. In der Kernzone bleiben Moore, Wälder und naturnahe Bäche sich selbst überlassen. Die Lebensräume können sich hier ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Die Pflege- oder Pufferzone umgibt schützend die Kernzone. Nutzung und Pflege der Flächen erfolgen nach Vorgaben des Naturschutzes. In der Entwicklungszone, der "Zone der harmonischen Kulturlandschaft", wird durch traditionelle Wirtschaftsformen das typische Landschaftsbild erhalten. Sie macht den größten Flächenanteil aus. "Zauber des Ursprünglichen - Harzduft schnuppern, Bachgeplätscher lauschen - zur Ruhe kommen"

Das Rennsteiglied - damit das Fastenwandern leicht fällt

Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land,den Beutel auf dem Rücken, die Klampfe in der Hand. Ich bin ein lustger Wandersmann, so völlig unbeschwert, mein Lied erklingt durch Busch und Tann, das jeder gerne hört.

Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen Vöglein sangen Lieder. Bin ich weit in der Welt, habe ich verlangen, Thüringer Wald nur nach Dir.

Durch Buchen, Fichten, Tannen so schreit ich in den Tag, begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag. Ich jodle lustig in das Tal, das Echo bringt´s zurück. Den Rennsteig gibt`s ja nur einmal und nur ein Wanderglück. Diesen Weg auf den Höhen .........

An silber klaren Bächen sich manches Mühlrad dreht, da rast ich wenn die Sonne so glutrot untergeht. Ich bleib, so lang es mir gefällt und ruf es allen zu: Am schönsten Plätzchen dieser Welt, da find ich meine Ruh.

Diesen Weg auf den Höhen ...........

 
 
Schmiedefeld am Rennsteig
Schmiedefeld am Rennsteig liegt zwischen 680 und 944 m ü. dem Meeresspiegel und ist 2km vom sagenumwobenen Rennsteig entfernt. Die gute, verkehrstechnisch begünstigte Lage durch das Zusammentreffen der Straßen von Suhl, Schleusingen nach Ilmenau (B4) sowie der Autobahnanbindung (A71) über Ilmenau nach Erfurt (A4) macht es den Besuchern leicht, Schmiedefeld zu erreichen. Leider fehlt die Bahn. Der Ort ist von Wiesen und Nadelwäldern umgeben und liegt zwischen hohen Bergen: - dem Großen Finsterberg, mit 944 m, - dem Großen Eisenberg, mit 907 m - dem Adlersberg mit 848 m In der näheren Umgebung befindet sich: - das Biosphärenreservat Vessertal, - die Kirche von 1700 - Tierglasbläserei mit Schauvorführung - Glashütte.
In Schmiedefeld und Umgebung findet der Winter ein breites Angebot zur aktiven sportlichen Betätigung für alle Ansprüche und Schwierigkeitsgrade. Für die Skiwanderer steht eine gespurtes Loipennetz von 15 km um Schmiedefeld und eine ein Loipegarten für Skianfänger zur Verfügung. Die Freunde des Skisports finden am Skihang des Großen Eisenbergs ideale Bedingungen vor. Von der Talstation unmittelbarer Ortsnähe überwindet ein 800 m Schlepplift ca. 120 m Höhenunterschied bis zur Bergstation. 150 Frosttage im Jahr machen Schmiedefeld zum schneesicheren Tummelplatz für Winterfreunde.
 
 
Der Rennsteig

1330 taucht der Rennsteig aus dem Dunkel der Geschichte auf und seither ist immer wieder die Frage nach Entstehung, Bedeutung und Verlauf des Weges sowie dem Alter und der Bedeutung des Namens gestellt worden. Spricht man heute vom Rennsteig, dann wird darunter "der" Rennsteig als zusammenhängender, 168 km langer Wanderweg über den Kamm des Thüringer Waldes, des Thüringer Schiefergebirges und des nördlichen Frankenwaldes verstanden. So wurde er erstmals 1830 von Julius von Plänckner von Blankenstein an der oberen Saale bis nach Hörschel an der Werra in 5 Tagesetappen gewandert, beschrieben und damit der Vergessenheit entrissen. Aber erst durch Trinius (1890) und den 1896 gegründeten Rennsteigverein wurde der Rennsteig populär, das man sich verstärkt seiner Erforschung und Propagierung widmete. Dabei kamen in Archiven längst vergessene Akten und Urkunden zutage, in denen die Begriffe rynnsteig, rainsteig, reinstieg u.ä. auftauchten. Schön anzusehen und eine geschichtliche Fundgrube darstellend, präsentieren sich entlang des Rennsteigs ca. 1300 Grenzsteine (aus der Zeit zwischen 1513 und 1935) und 13 Dreiherrensteine, wovon manche nicht mehr vorhanden sind und speziell einige Dreiherrensteine nur noch als Flurbezeichnung existieren. Der Rennsteig tritt auch als scharfe Sprachgrenze in Erscheinung. Von Ruhla bis etwa Neuhaus/Rennsteig trennt er das thüringische vom hennebergischen und itzgründischen (also fränkischen)Sprachgebiet ab. An der Werra im Salzbogen bei Bad Salzungen und im östlichen Schiefergebirge bzw. im Frankenwald greifen die Sprachgebiete über den Rennsteig hinweg. Vor allem aber ist der Rennsteig, bis auf wenige Ausnahmen, eine Wasserscheide zwischen Elbe, Weser und Rhein. Zu erleben beim.......
 
   
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